Pferderassen

Westfale

Das Westfalenpferd ist dem Hannoveraner sehr ähnlich. Deshalb werden die beiden Rassen auch mal verwechselt. Aber der Westfale stammt, wie der Name schon sagt, aus Westfalen. Sein Bild taucht sogar auf dem Landeswappen Nordrhein-Westfalens auf. Darauf darf das Westfalenpferd stolz sein, denn früher hätte es niemand mit einem edlen Turnierpferd wie dem Hannoveraner verwechselt.
 
Kaum zu glauben: Die Großeltern des Westfalen zogen noch einen Pflug über den Acker. Ihre Enkel springen heut mutig im Hindernisparcours. Welche Wandlung! Das edle Pferd mit dem seidigen Fell gleicht kaum noch dem groben Bauernpferd von einst. Es hat springen und tanzen gelernt. Seine neuen Talente verdankt es vor allem Hannoveranern und Holsteinern. Mit diesen Rassen wurde die Zucht des Westfalen verfeinert.

Endlich weiß man: In dem Westfalenpferd schlummern viele Talente. Es ist fleißig und lernt schnell, um neue Aufgaben zu bewältigen. Gar nicht so einfach, denn die Schule der Dressur ist sehr mühsam. Die Ruhe des Westfalenpferdes macht sogar Reitern Mut, die gerade das Reiten für sich entdeckt haben.

Das Westfalenpferd ist fast so groß wie ein Hannoveraner. Sein schönes Fell ist meist braun oder fuchsfarben. Rappen und Schimmel gibt es eher selten. Wie bei vielen Braunen und Füchsen schmücken weiße Abzeichen in allen Größen und Formen Kopf und Beine des Pferdes. Man nennt sie Blessen, Schnippen, Sterne und Laternen.

Stockmaß: 165 bis 172 cm
Farben: meist Braune und Füchse
Charakter: freundlich und menschenbezogen
Herkunft: Nordrhein-Westfalen/ Deutschland
Einsatz: Freizeit-, Sport- und Reitpferd