Pferderassen

Turkmene

Der Turkmene wurde im Iran als Pferd für Kriege, Pferderennen und Reiterspiele gezüchtet. Erste Spuren der Turkmenen gab es bereits im 8.-10. Jahrhundert, als die Kalifen ihre Kriege mit turkmenischen Pferden führten. Damit gehören die Turkmenen zu den ältesten Pferderassen der Welt. Wahrscheinlich stammen sie vom Ramskopfpferd ab. Das ist einer der vier Urpferd-Typen. 

Der Turkmene wurde im Laufe der Jahre auf Ausdauer, Schnelligkeit, Mut, Härte und Intelligenz gezüchtet. Er war auch außerhalb des Irans sehr beliebt und wurde so oft ins Ausland exportiert. Aus dem Turkmenen sind der Yomud und der Achal-Tekkiner entstanden. Die Rasse steht unter dem Schutz der National Horse Society of Iran.

Turkmenen leben heute oft halbwild in der Steppe. Oft werden sie auch von Nomaden gehalten. Im Iran wird der Turkmene oft im Distanzreiten und für Rennen eingesetzt.

Der Turkmene hat einen leichten, trockenen Kopf mit geradem oder konvexem Profil. Der Hals ist mittellang, der Widerrist deutlich, die Schulter schräg, der Rücken lang und die Kruppe schräg. Der Turkmene hat ein stabiles Fundament mit langen Gliedmaßen.

Stockmaß: um 158 cm
Farben: Goldbraune, Braune, Füchse, Schimmel, Rappen
Charakter: ausdauernd, schnell
Herkunft: Turkmenistan
Einsatz: Rennpferd, Distanzreiten