Pferderassen

Trakehner

Trakehner werden auch ostpreußische Warmblüter genannt. Sie dürfen nur mit Englischem Vollblut oder reinrassigen Arabern gekreuzt werden, damit ihre Körperform und der Charakter nicht groß verändert werden. 

Trakehner stammen ursprünglich aus dem Ort Trakehnen in Ostpreußen. Damals züchtete der Deutschritterorden Militärpferde und der preußische König Friedrich Wilhelm gründete das königliche Trakehner Stutamt. Das Gestüt des Königs wurde schnell dafür bekannt, dass es elegante und ausdauernde Kutschpferde besaß. Auch heute noch gelten die Trakehner als die edelsten deutschen Warmblüter. Sie haben große Augen und es gibt sie in allen gängigen Farben.

Die Trakehner sind die sensibelsten und temperamentvollsten deutschen Reitpferde, besitzen aber auch sehr viel Durchhaltevermögen und Intelligenz.

Sie sind zwar nicht ganz einfach zu reiten, wer aber mit ihnen umgehen kann, besitzt ein vielseitiges und talentiertes Pferd. Es eignet sich für alle Arten des Reitsports und seine besonderen Stärken liegen im Vielseitigkeitsreiten und Distanzreiten. Und es wird in den letzten Jahrzehnten als Dressurpferd gezüchtet.

Stockmaß: 160 bis 168 cm
Farben: meist Braune, Rappen und Füchse
Charakter: sensibel, ausdauernd, temperamentvoll und talentiert
Herkunft: Ostpreußen
Einsatz: Reit- und Fahrpferd