Pferderassen

Traber (Europäischer)

Der Traber ist keine eigentliche Rasse, sondern vielmehr eine Mischung aus verschiedenen Schlägen und Unterrassen. Die einzelnen Traberschläge sind sich aber sehr ähnlich, weil sie alle auf die Traberleistung hin aussortiert werden. Außerdem kreuzt man die Traber auch untereinander. 

Bei der Entwicklung der Traber spielten Vollblüter, Norfolk Trotter und Orloffs eine große Rolle. Später wurde diese Mischung mit dem American Standardbred veredelt.

In Frankreich, Schweden und Italien gibt es sehr gute Traberzuchten. 1874 fand das erste Traberrennen in Deutschland statt. Heute sind die wichtigsten Trabrennbahnen in München, Berlin und Hamburg.

Traber sind sich in ihrem Äußeren nicht sehr ähnlich, da sie nur auf die Leistung hin gezüchtet werden. Trotzdem gibt es ein paar allgemeine Merkmale, die allen Trabern ähnlich sind. Sie haben einen mittelgroßen Kopf mit geradem Hals und steilen Schultern. Der Rücken ist oft weich, die Kruppe gut bemuskelt und mit tiefem Schweifansatz. Die Gliedmaße sind trocken, die Hufe hart.

Stockmaß: 145 bis 165 cm
Farben: alle Grundfarben
Charakter: ruhig, ausgeglichen, leistungsbereit, leicht zu trainieren
Herkunft: ganz Europa
Einsatz: Sportpferd