Pferderassen

Tchenerani

Im 18. Jahrhundert wünschte man sich ein gutes Kavalleriepferd. Dafür kreuzte man persische Edelpferde mit Turkmenenstuten. Heraus kam ein edles Warmblut: der Tchenerani. 

Seit ein paar Jahren kreuzt man vor allem Plateau Perser mit Turkmenen, um einen Tchenerani zu bekommen. Manchmal werden auch Araber eingekreuzt. Normalerweise werden die Ausgangsrassen und die Nachkommen der ersten Generation miteinander gekreuzt. Tchenerani mit Tchenerani kreuzt man nicht.

Heute wird er nicht mehr im Militär eingesetzt sondern als Sportpferd in der Dressur und im Springen.

Der Tchenerani ist ein sehr hübsches, orientalisches Warmblutpferd. Der Kopf ist sehr edel mit auseinander stehenden Augen, weiten Nüstern und kleinen, spitzen Ohren. Der Hals ist mittellang, die Schulter etwas steil, der Rücken gerade und die Kruppe auch. Der Schweif des Tchenerani ist hoch angesetzt, die Gliedmaße sind trocken und die Hufe hart und klein. 

Stockmaß: um 155 cm
Farben: alle, vor allem Schimmel
Charakter: schnell, ausdauernd, hart
Herkunft: Iran
Einsatz: Reitpferd