Pferderassen

Tarpan

Schon vor 1.000 Jahren grasten wilde Tarpane auf einer Wiese. Ihre Nachkommen sind die Dülmener Wildpferde, die nun in Westfalen leben. 

Der große Kopf und der feste Hals sind ein typisches Merkmal für die Tarpane. Das kommt häufig bei Wildpferden vor, da sie sich früher besonders gut tarnen mussten, um sich vor Feinden zu verstecken.

Die ursprünglichen Tarpane gibt es seit 1880 nicht mehr. Erst gegen 1930 wurden in Polen die Rassen Huzule und Konik für eine neue Zucht eingesetzt. Diese beiden polnischen Rassen sehen dem Tarpan sehr ähnlich und haben einen ähnlichen Charakter. So sind die heutigen Tarpane nur eine Nachzüchtung.

Tarpane gelten als sehr genügsam und robust. Sie werden so gut wie nie krank und sind sehr mutig. Manchmal sind sie jedoch ein wenig stur und widerspenstig. In Polen werden sie immer noch als Arbeits- und Lastpferde eingesetzt. Denn wenn man gut mit ihnen umgeht, sind sie sehr lieb und arbeitswillig. 

Stockmaß: ca. 132 cm
Farben: Mausgraue und Braunfalben mit Aalstrich
Charakter: sehr genügsam, robust und mutig
Herkunft: Polen
Einsatz: Arbeits- und Lasttiere