Pferderassen

Sowjetisches Kaltblut

Das Sowjetische Kaltblut ist das schwerste Kaltblut Russlands. Es ist sehr stark. 1957 zog ein Sowjetisches Kaltblut eine Last von 23 Tonnen. Das war der damalige Weltrekord. 

1885 fing man an, das Sowjetische Kaltblut rein zu züchten. Zu dieser Zeit wurde die Landwirtschaft immer wichtiger und man brauchte ein schweres Pferd, das die großen Maschinen ziehen konnte. Dafür kreuzte man Landpferde mit Brabantern, Ardennern, Percherons und Orlow-Trabern.

1952 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Sie wurde „Sowjetische Lastpferd“ genannt. Da in Europa der Begriff Kaltblut aber viel weiter verbreitet ist, sprechen wir vom "Sowjetischen Kaltblut". Heute zählt das Sowjetische Kaltblut zu den beliebtesten russischen Rassen weltweit.

Das Sowjetische Kaltblut ist ein schweres Pferd mit grobem Kopf, kleinen Augen und langen Ohren. Der Hals ist kurz und dick mit üppiger Mähne. Der Rist ist niedrig, der Rücken breit und etwas weich, die Kruppe lang, breit und abgeschlagen. Die Beine sind stabil, die Hufe groß mit weichem Horn und etwas Behang. 

Stockmaß: um 160 cm
Farben: meist Füchse, Rotschimmel und Braune
Charakter: leistungswillig, gesund, anspruchslos, zugstark
Herkunft: Russland
Einsatz: Arbeitspferd