Pferderassen

Slowakisches Kaltblut

Das Slowakische Kaltblut wird auch Murán oder Slowakisches Bergpferd genannt. 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ging die Zahl der Huzulen stark zurück. Man brauchte ein neues Gebirgspferd in der Slowakei. So begann man die noch übrig gebliebenen Huzulen mit Norikern zu kreuzen, um ein größeres und stärkeres Pferd zu züchten.

Heute wird das Slowakische Kaltblut hauptsächlich für die Forstwirtschaft in den Bergen gebraucht. Es wird auf 1.000 Metern Seehöhe und halbwild gezüchtet. Im Moment gibt es ca. 400 Slowakische Kaltblüter. Den Sommer verbringen sie auf den Weiden, im Winter kommen sie in Laufställe. Die jungen Fohlen bleiben in Paddocks. Das sind eingezäunte Ausläufe.

Das Slowakische Kaltblut hat einen kleinen Kopf mit geradem Profil, breiter Stirn, ausgeprägten Ganaschen und kleinen, spitzen Ohren. Der Hals ist kurz und kräftig, die Schulter schräg, die Brust breit und tief. Der Rist des Slowakischen Kaltbluts ist wenig ausgeprägt, der Rücken kurz und kräftig, die Kruppe gerundet mit hohem Schweifansatz. Die Beine sind kurz und kräftig, die Hufe klein und hart. 

Stockmaß: 140 bis 150 cm
Farben: häufig Falben, manchmal Zebrastreifen an den Beinen, Füchse oft mit hellem Langhaar, Rappen, Braune
Charakter: gutmütig, stark, hart, genügsam
Herkunft: Slowakei
Einsatz: Land- und Forstwirtschaftspferd