Pferderassen

Schweden-Ardenner

Schon vor über 100 Jahren kamen die ersten Ardenner nach Schweden. Die ersten Zuchtversuche wurden mit belgischen Ardennern unternommen. Schon ein paar Jahre später konnte man eine eigene Rasse erkennen: den Schweden-Ardenner, der bald schon sehr beliebt war. Da die Umgebung des Ardenners sich kaum von der des Schweden-Ardenners unterscheidet, sind sich diese Rassen relativ ähnlich. 

1952 ging die Zucht der Schweden-Ardenner zurück. Die Tiere wurden in der Landwirtschaft durch Maschinen ersetzt. Trotzdem blieb die Rasse in ihrer Heimat noch sehr beliebt.

Es gibt zwei Schweden-Ardenner-Typen: den größeren und den kleineren Typen. Sie ähneln sich vom Aussehen, unterscheiden sich aber in Größe und Kaliber. Der größere Typ wird im südlichen Teil von Schweden gezüchtet und hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt. Der kleinere Typ lebt in den Bergen von Jönköping und wird am häufigsten für die Forst-Arbeit verwendet.

Der Kopf des Schweden-Ardenners ist schwer mit geradem Profil. Der Hals ist muskulös, die Schulter mächtig und schräg, der Rist wenig markiert. Der Rumpf ist geräumig, der Rücken kurz und stark, die Kruppe gut bemuskelt. Die Beine des Schweden-Ardenner sind kurz und stämmig, die Hufe schwer und fest mit leichtem Behang. 

Stockmaß: 150 bis 160 cm
Farben: alle Grundfarben
Charakter: sanft, freundlich, energiegeladen
Herkunft: Schweden
Einsatz: Wagen- und Zugpferd