Pferderassen

Schwalzwälder Fuchs

Der Schwarzwälder Fuchs wird auch Schwarzwälder, Schwarzwälder Kaltblut, Fuchs, St. Märgener Fuchs oder Wälderpferd genannt. Er ist eine sehr alte Pferderasse. Ursprünglich wurde der Schwarzwälder Fuchs dazu gezüchtet, die schwere Waldarbeit im Schwarzwald zu verrichten. Heute wird er oft als Freizeitpferd genutzt. 

Den Schwarzwälder Fuchs gab es wahrscheinlich schon im Mittelalter. 1896 wurde die Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Schwarzwälder in zwei Stammbücher aufgeteilt: dem Heidelberger und dem Neustädter. 1978 wurden sie wieder zusammengeführt.

Heute steht der Schwarzwälder Fuchs auf der Roten Liste der gefährdeten einheimischen Nutztierrassen in Deutschland.

Der Schwarzwälder Fuchs ist ein sehr einheitliches, kleines Kaltblutpferd. Der Kopf ist kurz mit kleinen Ohren und einem feinen Maul. Der Hals ist kräftig mit üppiger Mähne und Stirnschopf. Die Schulter des Schwarzwälder Fuchs’ ist schräg, der Rist wenig ausgeprägt und die Kruppe gut bemuskelt mit tiefem Schweifansatz. Das Fundament ist trocken, die Hufe klein mit wenig Behang. 

Stockmaß: 148 bis 160 cm
Farben: Füchse und Rappen mit heller Mähne
Charakter: genügsam, gutmütig, langlebig
Herkunft: Schwarzwald
Einsatz: Waldarbeit, Freizeitpferd, Arbeitspferd