Pferderassen

Salernitano

Der Salernitano wird auch Salerner genannt. Er stammt aus dem 16. Jahrhundert und kommt aus der Gegend von Salerno, in der Nähe von Neapel. Der Salerner ist eine Kreuzung aus Andalusiern und Neapolitanern. Am Anfang wurde er Persano genannt und galt als bestes Reitpferd Italiens. 

Mitte des 19. Jahrhunderts starb die Rasse fast aus. Erst um 1900 kümmerte man sich darum, den Bestand zu erhalten. Englische Vollblüter wurden eingekreuzt, um die Rasse einheitlicher, größer und attraktiver zu machen. So entstand aus dem Persano eine neue Rasse, die man Salernitano nannte.

Heute gibt es leider nur noch wenig Salernitanos. Doch die Rasse ist an dem Aufbau des Italienischen Warmblutes beteiligt. So werden die Gene des Salernas auf jeden Fall weiterleben.

Der Kopf des Salernitano ist edel, groß und ausgeprägt. Der Hals ist gerade, die Schulter lang und schräg. Der Rist ist deutlich markiert, die Kruppe kräftig und leicht abfallend mit tiefem Schweifansatz. Das Fundament der Salernitanos ist stabil, die Hufe hart mit wenig Behang. Der Salernitano wirkt oft etwas eckig und hochbeinig.

Stockmaß: ca. 160 cm
Farben: alle Grundfarben
Charakter: intelligent
Herkunft: Italien
Einsatz: Reitpferd, Zucht