Pferderassen

Russischer Traber

Der russische Traber hieß früher Metis-Traber. Er ist eine Kreuzung aus Orlow-Traber und American Standardbred. Wollte man den russischen Traber am Anfang nur auf der Basis des Orlow-Traber züchten, stellte man bei einem Vergleich des Orlow-Trabers mit dem American Standardbred schnell fest, dass das Standardbred sehr viel schneller war. Daraufhin beschloss man, die zwei Rassen zu kreuzen. Die neu entstandene Rasse hieß zunächst Metis-Traber. Das bedeutet auf russisch so viel wie Kreuzungstraber. 

Mit der Gründung der Sowjetunion wurde der Orlow-Traber in Russischer Traber umbenannt. 1949 bekam der Orlow-Traber seinen eigentlichen Namen zurück, der Metis-Traber wurde jetzt zum Russischen Traber.

Im Vergleich zum American Standardbred ist der Russische Traber ein Spätentwickler. Das bedeutet, dass er erst im Alter von vier Jahren die Rennbahn betritt. Höchstleistungen erzielt er meistens erst mit sechs. Für die Züchter bedeutet dies, dass sie sehr viel höhere Investitionen am Anfang haben.

Der Russische Traber hat einen geraden bis ramsigen Kopf mit kleinen Ohren und dünnem Langhaar. Die Schulter ist steil, die Hinterhand stark, das Fundament trocken. 

Der Russische Traber wird auch Russisch-Amerikanischer Traber genannt.

Stockmaß: Stuten ab 160 cm, Hengste ab 163 cm
Farben: meist Braune
Charakter: hart, renntauglich
Herkunft: Russland
Einsatz: Pferderennen