Pferderassen

Rheinisches Warmblut

Im Rheinland wurde bis zum Zweiten Weltkrieg nur das Rheinisch-Deutsche Kaltblut gezüchtet. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss man dem Vorbild der anderen Bundesländer zu folgen und gründete eine Warmblutzucht. 

Das Rheinische Warmblut, auch Rheinländer genannt, wurde geboren. Für die Zucht wurden Stuten aus Westfalen, Pferde aus Hannover, Trakehner und ostpreußische Hengste benutzt. 1954 zählte man 85 eingetragene Warmblutsstuten, 1986 sind daraus schon ganze 2.600 geworden.

Rheinländer sind aufgrund ihres Charakters und ihres Temperaments für alle Reitarten zu gebrauchen. Besonders begabt sind sie im Springen und in der Dressur. Sie sind bekannt für ihre schwungvollen, raumgreifenden und elastischen Bewegungen in allen Gangarten.

Das Rheinische Warmblut ist ein deutsches Reitpferd. Es hat einen ausdrucksvollen, trockenen Kopf und einen langen, gut aufgesetzten Hals. Der Rist ist lang, der Rücken stabil und die Kruppe leicht abfallend. Das Rheinische Warmblut hat ein korrektes Fundament, einen tiefen, mittelbreiten Rumpf und einen tiefen Schweifansatz.

Stockmaß: 160 bis 170 cm
Farben: alle Grundfarben
Charakter: zuverlässig, ausgeglichen, ausdauernd, intelligent
Herkunft: Deutschland
Einsatz: Reitpferd