Pferderassen

Quarter Horse

Wie so oft beginnt auch die Geschichte der Quarter Horses mit den Pferden der spanischen Eroberer. Die Entdeckung und Eroberung Amerikas bildeten den Höhepunkt der Forschungsreisen unter Führung der Spanier und Portugiesen. Im 15. und 16. Jahrhundert brachten sie auch ihre Pferde mit in die Neue Welt. Vor allem Andalusier, Berber und Araber kamen so nach Amerika.
 
Mit den großen Siedlerströmen folgten ab dem 17. Jahrhundert auch Irische Ponys, englische Vollblüter und Percherons auf den amerikanischen Kontinent. Aus der Kreuzung dieser Rassen mit den Pferden der spanischen Eroberer entstanden schließlich die einzigartigen American Quarter Horses.

Diese kräftigen und trotzdem wendigen Pferde arbeiteten auf den Farmen der Siedler. Sie wurden geritten, gingen sonntags vor der Kutsche und zogen schwere Lasten. So vielseitig die Quarter Horses auch waren, ihr größtes Talent war der Sprint über kurze Strecken. Der muskulöse Körper gepaart mit ihrer Kraft machte sie zu den perfekten Pferden für Viertelmeilen-Rennen. Und genau diese „Quarter Miles Races“ gaben den Quarter Horses auch ihren Namen. Doch nicht nur Kurzstreckenrennen machten die Quarter Horses berühmt. Heute kennen wir sie vor allem als Pferde der Cowboys.

Die Mischung aus untrügerischem Instinkt, dem „Cow Sense“, ihrem Mut und ihrer Wendigkeit macht die Quarter Horses zu den besten Cowboy-Pferden der Welt. Sie lassen sich nur durch Beinkontakt, Pfiffe und Zurufe lenken, sodass der Cowboy die Hände frei hat für die Arbeit mit dem Lasso.

Stockmaß: 142 bis 160 cm
Farben: alle Farben, keine Schecken
Charakter: sensibel, ruhig und freundlich
Herkunft: USA
Einsatz: Westernreiten