Pferderassen

Pleven

1898 wurden einheimische Stuten mit hohem Araberblutanteil mit Arabischen Vollblütern und Anglo-Arabern gekreuzt. Bei den Anglo-Arabern handelte es sich erst um Streletzker Hengste, später um Gidran Araber. So entstand der Pleven. 

Zehn Jahre lang wurde weiter experimentiert. Man sortierte stark aus, betrieb In- und Linienzucht. Ab 1938 gilt die Rasse als gefestigt. 1951 wird sie offiziell anerkannt. Der Pleven ist ein hartes, ausdauerndes und mutiges Pferd. Doch es fehlte ihm an Größe und Schnelligkeit. Aus dem Grund kreuzte man Englische Vollblüter ein.

Pleven machen sowohl im Leistungssport als auch in der Landwirtschaft eine gute Figur. In Westeuropa ist der Pleven weit verbreitet und auch in Amerika gibt es ein paar Exemplare dieser Rasse.

Der Pleven hat einen edlen, manchmal konkaven Kopf mit kleinen Ohren und großen Augen. Der lange Hals ragt in eine lange, schräge Schulter und einen flachen Widerrist. Der Pleven hat feines Langhaar und einen trockenen Körperbau. 

Stockmaß: ca. 155 cm
Farben: nur Füchse mit wenig Abzeichen
Charakter: intelligent, mutig
Herkunft: Bulgarien
Einsatz: Dressur, Springen, Freizeit