Pferderassen

Pinto

Wie alle amerikanischen Pferde stammt auch der Pinto von den Pferden ab, die im 16. Jahrhundert mit den spanischen Eroberern nach Amerika kamen. Der Name Pinto leitet sich vom spanischen Wort "pintado" ab, was soviel wie "gescheckt" und "bemalt" heißt. 

Pintos gibt es in zwei Farbtypen: Overos tragen weiße Abzeichen auf farbigem Fell und Tobianos farbige Abzeichen auf weißem Fell. Die Scheckung ist von Geburt an vorhanden. Je nach Abstammung kann die äußerliche Erscheinung des Pintos sehr uneinheitlich sein.

In der Regel handelt es sich bei den Pintos um sehr hübsche Pferde mit einem schönen, mittelgroßen Kopf, ausdrucksvollen, großen Augen und kleinen, beweglichen Ohren. Der Rücken ist meist kurz und kräftig, die Kruppe rund und muskulös.

Fast alle Pintos sind ausgezeichnete Allroundreitpferde. Sie sind schnell, zäh und ausdauernd. Die Bezeichnung Pinto ist keine Leistungsbeschreibung des Pferdes. Ein Pinto kann die gleichen Leistungen erbringen wie ein einfarbiges Pferd. Die jeweilige Begabung muss nur frühzeitig erkannt und gefördert werden. Neben dem Appaloosa und dem Palomino ist der Pinto die dritte Farbrasse in den Vereinigten Staaten. Erst seit 1963 ist er als Rasse in den USA offiziell anerkannt. In Europa ist das anders: Hier tut man sich mit der Anerkennung von Farbrassen als echte Rasse schwerer.

Stockmaß: 152 bis 165 cm
Farben: Schecken
Charakter: zäh, vielseitig und ausdauernd
Herkunft: USA
Einsatz: Reitpferd (Western)