Pferderassen

Pfalz-Ardenner

Die Zucht des Pfalz-Ardenner begann schon im 17. Jahrhundert. 1906 wurde der Pferdezuchtverein Pfalz gegründet. Im gleichen Jahr kam auch das Stutbuch heraus. Der Pfalz-Ardenner ist eine Mischung aus französischen Kaltblütern, Lothringern, Comtois und Ardennern, aber auch Belgiern, Rheinisch Deutschem Kaltblut und Bayrischem Kaltblut. 

Der Pfalz-Ardenner wird nicht rein gezüchtet. Sein Zuchtbuch ist offen. Bei der Zucht des Kaltblutes wird immer darauf geachtet, dass man das Pferd auch verkaufen kann. Ab 2008 schreibt das Zuchtbuch vor, dass ein Elternteil ein Pfalz-Ardenner sein muss. So will man die Rasse festigen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten Maschinen die Pfalz-Ardenner aus der Landwirtschaft. Seitdem geht die Rasse stark zurück.

Der Pfalz-Ardenner hat einen ausdrucksvollen Kopf mit breiter Stirn und freundlichen Augen. Der Hals ist gut aufgesetzt, die Schulter gut gelagert, die Kruppe gut bemuskelt. Das Fundament des Pfalz-Ardenners ist trocken, die Hufe hart, die Beine korrekt ohne großen Behang.

Stockmaß: 152 bis 162 cm
Farben: Füchse, Braune, Rappen, Schimmel
Charakter: umgänglich, fleißig, leistungsbereit
Herkunft: Rheinland-Pfalz
Einsatz: Arbeits- und Freizeitpferd