Pferderassen

Paso Peruano

Der Paso Peruano wird in seiner Heimat hauptsächlich im Tölt ausgebildet. Insgesamt gibt es zwei Töltarten: den Paso Llano, den klaren Viertakt, und den Sobreandando, eine zum Pass neigende Gangart. 

Außerdem zeigt der Paso Peruano noch eine Besonderheit, die „Termino“ genannt wird: Er schwingt die Vorderbeine beim Gehen nach außen. So verstreicht der allzu starke Schwung. Der Reiter wird durch den Schritt des Pferdes nicht erschüttert.

1531 brachte der spanische Eroberer Francisco Pizarro die ersten Pferde von Spanien nach Peru. Aus altspanischen Geneten, Berbern und Andalusiern entwickelten sich die ersten Paso Peruanos. Man konzentrierte sich bei der Zucht hauptsächlich auf einen erschütterungsfreien Gang, da die Wege in Peru oft steinig waren und die Strecken lang. So kam der Paso Peruano zu seinem Tölt.

Der Paso Peruano hat einen trockenen Kopf mit konvexem Profil und kleinen Ohren. Der Hals ist lang mit dichter, langer Mähne. Die Beine sind zierlich, haben aber viel Kraft. Der Paso Peruano hat eine leichte Behosung, einen tiefen Schweifansatz und harte Hufe. 

Stockmaß: 142 bis 155 cm
Farben: alle außer Schecken
Charakter: intelligent, sensibel, freundlich und stolz
Herkunft: Peru
Einsatz: Freizeitpferd