Pferderassen

Oldenburger

Warum in die Ferne schweifen, wenn die schönsten Pferde doch in Deutschland leben? Die eleganten Oldenburger im hohen Norden sind heute erfolgreiche Sportpferde. Doch das war nicht immer so!
 
Im 17. Jahrhundert wurden die eleganten Pferde fast ausschließlich als Kutschpferde eingesetzt. Manchmal mussten die Oldenburger auch in der Landwirtschaft mithelfen. Die Bauern schätzten die starken Pferde sehr, weil sie mühelos große Lasten ziehen konnten.

So zogen die Oldenburger also Kutschen und schwere Geräte auf den Feldern bis Graf Anton eines Tages auf diese Rasse aufmerksam wurde. Der Graf erkannte, was wirklich in diesen tollen Pferden steckte! Auf seinem Gestüt begann er die Oldenburger als Sportpferde zu züchten. Durch die Einkreuzung von Vollblütern, Hannoveranern und Trakehnern wurden die Pferde zu wahren Sport-Champions. Kein Wunder, dass Oldenburger heute bei sportlichen Wettkämpfen immer ganz vorne mit dabei sind.

Die vierbeinigen Sportler aus dem Oldenburger Land beweisen jedes Jahr, dass sie weltweit zu den erfolgreichsten Sportpferden gehören. Der berühmte Oldenburger-Hengst Donnerhall bekam sogar seine eigene Statue! Immerhin galt er lange Zeit als das erfolgreichste Dressurpferd der Welt! Wenn du also Pferde mit einem Brandzeichen siehst, das wie ein O mit einer Krone aussieht, weißt du sofort: Du hast es mit wahrhaft königlichen Vierbeinern zu tun.

Stockmaß: 168 bis 175 cm
Farben: alle klaren Farben
Charakter: gutmütig, ausdauernd und fleißig
Herkunft: Deutschland
Einsatz: Reit- und Fahrpferd, Dressur