Pferderassen

Mongolisches Wildpferd

Das Mongolische Wildpferd ist das einzig echte noch lebende Wildpferd. Es wurde 1881 von dem russischen Colonel Nikolai Przewalski entdeckt. Nach ihm werden die Pferde auch Przewalski-Pferde genannt.

Das Mongolische Wildpferd lebt in der Steppe westlich der Insel Gobi. Man nannte diesen Teil der Mongolei Tachin-Schara-Nuru-Berge, was soviel bedeutete wie "Berge der gelben Pferde".

Das Mongolische Wildpferd hat sich seit der Eiszeit kaum verändert. Das liegt zum einen an der Abgeschiedenheit, in der sie leben. Zum anderen aber sicher auch an dem Temperament der Hengste. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden viele Mongolische Wildpferde nach Europa gebracht, wo sie in Tierparks vermehrt wurden. Mittlerweile gibt es die Tiere in den USA, England, Deutschland und Tschechien zu sehen.

Das Mongolische Wildpferd hat einen großen Kopf mit extrem starkem Kiefer, kleinen Augen und Ohren und einer kurzen und aufgerichteten Mähne. Der Hals ist gerade und kräftig, die Schultern kurz und steil, der Rücken gerade, die Kruppe abgeschlagen mit tief angesetztem Schweif. Die Beine des Mongolischen Wildpferdes sind kräftig mit extrem harten Hufen und wenig Behang. 

Stockmaß: 120 bis 140 cm
Farben: alle Schattierungen von Grau- und Gelbfalb, dunkles Langhaar, Aalstrich, Mehlmaul, Zebrierung
Charakter: scheu, aggressiv
Herkunft: Mongolei
Einsatz: Wildpferd, Zootier