Pferderassen

Lokaier

Der Lokaier entstand im 16. Jahrhundert. Er wurde von den Lokaj-Nomaden gezüchtet. Sie kreuzten mongolische Pferde mit Karabaiern, Arabern und Turkmenen.

Der Lokaier ist ein Gebirgspferd, das auch Rennen läuft. So wird bei der Zucht der Lokaier auch auf Wendigkeit, Ausdauer, Mut und Sprungkraft geschaut. Lokaier-Herden verbringen den Frühsommer immer in den Tälern. Sobald die Hitze aber zunimmt, wandern sie ins kühlere Gebirge.

In der Lokaier-Rasse gibt es einen Schlag Pferde, die gelocktes Fell haben. Sie gehen auf den Hengst Farfor zurück, der 1950 geboren wurde. Die gelockten Lokaier gelten als besonders hart und gesund.

Der Lokaier hat einen mittelgroßen, derben Kopf, der in einen kurzen Hals mündet. Die Schulter ist gut, der Brustkorb geräumig, die Kruppe abgeschlagen und muskulös. Die Beine des Lokaier sind widerstandfähig, die Hufe hart. Der Lokaier hat oft gelocktes Fell. Das Fell ist zwar nicht so hochwertig wie echtes Lammfell, aber es wird doch auch oft verkauft.

Stockmaß: 142 bis 150 cm
Farben: Braune, Schimmel, Füchse
Charakter: hart, ausdauernd, schnell, munter
Herkunft: Tadschikistan
Einsatz: Reit- und Packpferd