Pferderassen

Llanero

Der Llanero wird auch venezuelanischer Criollo genannt. Er ist eine Mischung aus Andalusiern, Lusitanos, Sorraias und Berbern, die mit den spanischen Eroberern vor 350 Jahren nach Südamerika kamen.

Die Pferde vermehrten sich und passten sich an ihre Umgebung an. Die meisten wurden etwas schwerer und kompakter. Ansonsten erhielt sich die neue Rasse aber wie von selbst. Das lag sicher auch daran, dass es in Südamerika sonst keine Pferderassen gab.

Der Llanero wird auch Venezuelanischer Criollo genannt. In Argentinien und Uruguay gibt es den Criollo, in Brasilien den Crioulo, in Peru den Costeño oder Morochuco, und in Chile den Corralero. Diese Pferde sind sich alle relativ ähnlich. Allerdings haben sie verschiedene Zuchtziele und unterscheiden sich deshalb schon in einigen Merkmalen.

Der Llanero hat oft einen Ramskopf mit kleinen Ohren und breiter Stirn. Die Schulter ist schräg, der Rücken kurz und stark, die Brust breit und die Kruppe quadratisch und gut bemuskelt.

Stockmaß: 157 bis 160 cm
Farben: alle außer Tigerschecken
Charakter: ausgeglichen, gelehrig, anhänglich
Herkunft: Venezuela
Einsatz: Western, Freizeit