Pferderassen

Leutstettener

Der Leutstettener ist eine sehr seltene Pferderasse. Es gibt wahrscheinlich nur noch 50 reinrassige Exemplare. Der Leutstettener hat seinen Namen vom Gestüt Leutstetten in Bayern, in dem er gezüchtet wird.

Der Leutstettetener wird auch Sávárer Pferd genannt. Denn ursprünglich stammt er vom Gestüt Sárvár in Westungarn. Er ist eine Mischung aus Noniussen, Arabern und Englischem Vollblut. 1945 marschierten die Russen in Ungarn ein. Doch das Sávárer Gestüt konnte gerettet werden. Ludwig Prinz von Bayern nahm die Sávárer Stuten mit nach Bayern, wo man in Leutstetten ein neues Gestüt errichtete.

Heute ist der Leutstettener vom Aussterben bedroht. Er steht auf der Roten Liste der gefährdeten einheimischen Nutztierrassen in Deutschland. Insgesamt gibt es nur noch ca. 60 Exemplare dieser Rasse, die von wenigen Züchtern in Deutschland gezüchtet werden.

Der Leutstettener hat einen geraden Kopf mit lebhaften Augen und langen Ohren. Der Hals ist lang, der Rist deutlich markiert und die Kruppe kräftig und lang. Das Fundament des Leutstettener ist hart und trocken.

Stockmaß: 155 bis 165 cm
Farben: Braune, wenig weiße Abzeichen
Charakter: robust, hart, ausdauernd
Herkunft: Bayern
Einsatz: Reit- und Fahrpferd