Pferderassen

Landais-Pony

Das Landais-Pony kommt aus Frankreich. Es lebt halbwild in den Wäldern der französischen Provinz Landes.
 
Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhundert gab es ca. 2.000 halbwild gehaltene Ponys. Mit dem Zweiten Weltkrieg sank die Landais-Pony-Population sehr stark. Am Ende des Krieges konnte man nur noch 150 Ponys zählen. Um die Ponys vor dem Aussterben zu retten, wurden sie mit Arabern gekreuzt.

Für Landais-Ponys gibt es zwei Stutbücher. Im Stutbuch A werden nur Stuten geführt, die mindestens 75% Landais-Blut in sich tragen und 118 bis 135 cm groß sind. Im Stutbuch B werden die Stuten aufgenommen, die mindestens 50% Landais-Blut haben und maximal 147 cm groß sind.

Landais-Ponys sind mittelgroße, edle Pony mit orientalischem Aussehen. Sie haben einen feinen Kopf mit großen Augen und Nüstern. Der Hals ist schön geformt, die Schulter gut gelagert. Der gut markierte Rist geht in einen starken Rücken und eine etwas abgeschlagene Kruppe über. Das Fundament ist zwar nicht stark, aber hart, die Hufe klein, die Gelenke klar.

Stockmaß: 120 bis 147 cm
Farben: Rappen, Füchse und Braune, selten Schimmel
Charakter: robust, anspruchslos, ausdauernd, lebhaft
Herkunft: Frankreich
Einsatz: Dressur-, Spring-und Fahrsport, Trabrennen