Pferderassen

Knabstrupper

Kilometerlange Strände, zerklüftete Buchten und unberührte Natur. Das ist Dänemark, die Heimat der Knabstrupper. Die Geschichte der Knabstrupper begann, als im 19. Jahrhundert ein spanischer Offizier die Stute Flaebehoppen mit in den hohen Norden brachte.

Diese Stute verkaufte der Offizier an einen Richter, der sie für die Zucht einsetzte. Flaebehoppen war bekannt für ihre Schnelligkeit und Ausdauer. Und ihr Fell war getupft! Sie wurde die Begründerin der Tigerscheck-Linie. Noch heute sind Knabstrupper hauptsächlich weiß mit braunen oder schwarzen Punkten an Kopf, Körper und Beinen.

Doch nicht nur ihre auffällige Färbung macht Knabstrupper so besonders. Die gepunkteten Pferde sind nämlich auch sehr schlau. Deshalb wurden viele von ihnen echte Zirkus-Stars. Weil Knabstrupper so nervenstark und ausgeglichen sind, werden sie auch besonders gern als Therapiepferde eingesetzt. Besonders Kinder fassen schnell Vertrauen zu diesen Pferden.

Knabstrupper sind sehr ehrlich. Und sie gehen mit ihren Freuden durch dick und dünn. Doch die getupften Pferde können auch eigenwillig und stur sein! Manche behaupten sogar, dass sich Knabstrupper ihren Menschen aussuchen und nicht anders herum! Aber genau dieser eigenwillige Charakter ist es, der diese Pferde so besonders und liebenswert macht.

Stockmaß: 153 bis 157 cm
Farben: Tigerschecken
Charakter: nervenstark, ausgeglichen, freundlich und ehrlich
Herkunft: Dänemark
Einsatz: Hohe Schule, Zirkuspferd, Reit- und Kutschpferd, Therapiepferd