Pferderassen

Kinsky-Pferd

Das Kinsky.-Pferd wir auch Equus Kinsky, Chlumetzer oder Böhmischer Hunter genannt. Es hat seinen Namen von der Familie der Grafen Kinsky.

1838 begann Oktavian Graf Kinsky die Kinsky-Pferdezucht. Die Familie Kinsky hatte zwar auch schon vorher Pferde gezüchtet, aber noch keine eigene Rasse geschaffen. Das änderte sich als der Jockeyclub sich weigerte ein isabellfarbenes Fohlen einzutragen. Isabellfarbene Vollblüter habe es noch nie gegeben, so der Club. Daraufhin gründete Graf Kinsky sein eigenes Gestütbuch.

Ende des 20. Jahrhunderts ging das Kinksy-Pferd fast vollständig in der Zucht des Tschechischen Warmblutes auf. Heute gibt es nur noch rund 1.000 Exemplare. Das Kinsky-Pferd gilt als vom Aussterben bedroht. Privatzüchter versuchen die Rasse zu erhalten und auch die tschechische Regierung hat eine Verordnung erlassen, dass die Ausrottung der Rasse gestoppt werden müsse. Finanzielle Mittel gibt es bis jetzt aber leider keine.

Das Besondere des Kinsky-Pferdes ist sein intensiver Glanz. So wirken die Pferde fast golden. Der Kopf der Tiere ist edel mit freundlichen Augen, der Hals geschwungen. Der Körper ist harmonisch und stabil. Die Kruppe fällt leicht ab, der Schweif ist tief angesetzt.

Stockmaß: 158 bis 175 cm
Farben: Isabellen und Falben
Charakter: temperamentvoll, zuverlässig, umgänglich
Herkunft: Böhmen, Tschechien
Einsatz: Reitsport