Pferderassen

Kasache

Der Kasache wird auch Kazakh genannt. Er ist eine sehr alte Pferderasse, die auf das Mongolische Pony zurückgeht. Schon im 2. Jahrtausend vor Christus wurde der Kasache das erste Mal erwähnt. Im 5. Jahrhundert vor Christus bevölkerte der Kasache schon große Teile der asiatischen Steppe.

Heute gibt es drei verschiedene Schläge des Kasachen. Das liegt daran, dass das Zuchtgebiet sehr groß ist. So konnten sich drei verschiedene Typen unabhängig voneinander entwickeln. Der Dzabe-Typ ist klein, stark und breit und erinnert an das Mongolenpony. Der Adajewski-Typ wird meistens als Wirtschaftspferd gebraucht und der Kustanaier oder Reittyp ist eine Mischung aus Vollblütern, Donpferden und anderen Edelrassen. Er hat ein sehr harmonisches Äußeres und ist der größte der drei Typen.

Heute wird der Kazakh in Westkasachstan gezüchtet. Er lebt das ganze Jahr auf der Weide.

Der Kasache hat einen derben Kopf mit gewölbtem Profil. Der Hals ist fleischig, der Rumpf breit mit guter Tiefe. Der Rücken ist kräftig und kurz, das Fundament stabil mit trockenen Gliedmaßen und harten Hufen. Mähne und Schweif sind dicht und lang.

Stockmaß: um 142 cm
Farben: Braune, Füchse, Schimmel, Rappen, selten Falben und Schecken
Charakter: anspruchslos, widerstandsfähig
Herkunft: Kasachstan
Einsatz: Reitpferd