Pferderassen

Karabaier

Der Karabaier gehört zu den ältesten Pferderassen Mittelasiens. Obwohl seine Abstammung nicht ganz geklärt ist, wird vermutet, dass er von mongolischen, persischen und türkischen Pferderassen beeinflusst wurde.

Es gibt drei verschiedene Karabaier-Typen: den mittleren Typ, den schweren Typ und den Reitpferdtyp. Heute gibt es insgesamt 28.000 Karabaier, 25.00 davon sind rein gezüchtet.

Als Sportpferd erzielt der Karabaier gute Erfolge. Bei der englischen Meile, die über 1.600 Meter geht, lief er eine Zeit von 1 Minute 54, auf 2.400 Meter gelang ihm eine Zeit von 2 Minuten 51. Auch für Langstrecken und nationale Reiterwettbewerbe eignet sich der Karabaier ganz hervorragend.

Der Karabaier ist ein schweres Warmblutpferd. Er hat einen mittelgroßen Kopf mit geradem Profil oder Ramskopf, weiten Ganaschen und einem hoch angesetzten Hals. Der Rist ist durchschnittlich lang, der Rücken breit und kurz. Die Kruppe des Karabaier ist geneigt und fällt manchmal steil ab, die Schulter ist mittellang, die Beine sind korrekt, die Hinterbeine manchmal kuhhessig.

Stockmaß: Hengste 156 cm, Stuten 151 cm
Farben: Braune, Füchse, Schimmel oder Rappen
Charakter: ausdauernd, schnell, leistungsbereit
Herkunft: Usbekistan und nördliches Tadschikistan
Einsatz: Reiten, leichtes Zugpferd