Pferderassen

Karabach-Pferd

Das Karabach-Pferd wird auch Karabagh, Karabakh oder Karabacher genannt. Es stammt aus der kargen Vulkanlandschaft Berg-Karabach, die sich im Südwesten Aserbeidschans befindet. Das Karabach-Pferd entstand im 4. Jahrhundert. Es ist eine Mischung aus arabisch-persischen und turkmenischen Pferden.

Das Karabach-Pferd ist eine der ältesten und edelsten Pferderassen des Kaukasus. Deshalb wurden sie oft als Veredler anderer Rassen, wie zum Beispiel des Donpferdes eingesetzt.

Heute gilt der Karabacher als gefährdet. Zählte man in den 70er Jahren noch 600 Pferde, galt das Karabach-Pferd nach 1990 als ausgestorben. Im Moment wird aber versucht die Rasse mit Restbeständen und vorsichten Einkreuzungen von Achal-Tekkinern und Vollblutarabern zu retten. ?

Das Karabach-Pferd hat einen kleinen, edlen Kopf mit wachen Augen und kleinen, spitzen Ohren. Der Hals ist mittellang, der Rist ausgeprägt, die Schulter gut gelagert. Die Brust ist breit und tief, der Rücken muskulös, die Kruppe abgerundet und muskulös mit tief angesetztem Schweif. Die Beine des Karabach-Pferds sind trocken, die Hufe klein und hart.

Stockmaß: 145 bis 150 cm
Farben: Falben, Braune oder Füchse mit metallischem Schimmer
Charakter: energisch, ruhig, sensibel, ehrlich, nervenstark
Herkunft: Aserbaidschan
Einsatz: Reit- und Rennpferd, Bergreitpferd