Pferderassen

Kabardiner

Der Kabardiner ist ein Pferd aus dem Kaukasus. Es hat seinen Namen vom Volk der Kabardiner, die einst zu dem berühmten Stamm der Tscherkessen gehörten.
 
Die Tscherkessen besaßen das Gebiet östlich des Schwarzen Meeres. Um 1840 wurden sie allerdings von den Russen vertrieben und ein Großteil wanderte in die Türkei aus. Einige blieben allerdings da. Zu ihnen zählen auch die Kabardiner.

Der Kabardiner ist eine sehr alte Pferderasse, die schon immer sehr ausdauernd und trittsicher war. Kabardiner sind nach Teilen des Terekgebietes benannt – der Kleinen und Großen Kabarda. Sie waren schon immer sehr beliebt und wurden häufig als Veredler von anderen Rassen eingesetzt.

Der Kabardiner ist ein typisches Hochlandpferd. Er hat einen langen schmalen Kopf mit geradem oder konkavem Profil und langen Ohren. Der hochaufgerichtete Hals ist oft ein Hirschhals. Die kurze, steile Schulter geht in einen langen Rist über. Der Rumpf ist breit und tief, der Rücken etwas lang. Die Kruppe ist schräg mit tiefem Schweifansatz. Der Kabardiner hat ein korrektes, stahlhartes Fundament und harte Hufe.

Stockmaß: 148 bis 158 cm
Farben: überwiegend braun, dunkelbraun, schwarzbraun und Rappen
Charakter: hart, orientierungsstark, nervenstark
Herkunft: Nordkaukasus
Einsatz: Arbeit, Wanderreiten, Freizeit, Distanz