Pferderassen

Jütländer

Der Jütländer ist ein schweres Kaltblutpferd, das schon seit Jahrhunderten mit unterschiedlichen Zielrichtungen gezüchtet wird. Es sieht dem schweren Haflinger sehr ähnlich.
 
Der Jütländer war schon bei den Rittern sehr beliebt. Im 16. Jahrhundert wurde seine Beliebtheit allerdings vom Frederiksborger übertroffen. Seitdem ist der Jütländer nur noch in der Landwirtschaft zu finden.

Im 19. Jahrhundert versuchte man den Jütländer mit Cleveland Bay Horses, Frederiksborgern und Yorkshire Roadstern zu veredeln, um ihn etwas gängiger zu machen. Ein paar Jahre später wollte man mit der Einkreuzung von Shires, Clydesdales und Suffolks wieder ein etwas schwereres Pferd züchten. Erst durch die Einzüchtung des englischen Kaltbluthengstes Oppenheim fand die vielseitige Zucht ein Ende. Oppenheim gab dem Jütländer seine dunkle Fuchsfärbung und die Qualität des modernen Jütländers.

Der Jütländer hat einen groben Kopf mit langen Ohren und freundlichem Ausdruck. Sein Hals ist kurz, seine Schulter steil und breit. Der Rumpf des Jütländers ist breit und tief, der Widerrist kaum ausgeprägt. Der Rücken ist stark ausgeprägt, die Kruppe kräftig und rund. Das Fundament des Jütländers ist massig, die Beine sind kurz und die Hufe flach mit üppigem Behang.

Stockmaß: 158 bis 165 cm
Farben: Lichtfüchse
Charakter: gutmütig, freundlich, ausgeglichen
Herkunft: Dänemark
Einsatz: landwirtschaftliches Arbeiten