Pferderassen

Irish Hunter

Der Irish Hunter ist eigentlich keine eigene Rasse, sondern eher ein Halbbluttyp. Er ist eine Kreuzung aus Irish Draught, Cleveland Bay, Clydesdale, Welsh Cob und Connemaras.

Im 18. Jahrhundert begannen die Fuchsjagden in England und Irland. Sie waren das erste Mal auch für das Bürgertum zugänglich. Dafür wurden Jagdpferde benötigt. Entscheidend für die Zucht war vor allem die Leistung der Tiere. Deshalb ist die Rasse der Irish Hunter vom Äußerlichen her auch sehr unterschiedlich. Viel wichtiger war, dass die Pferde stundenlange Ritte auf unebenen Jagdgegenden mitmachten.

Beim Irish Hunter unterscheidet man zwischen Workinghunter und Showhunter. Sie unterscheiden sich sowohl vom Kaliber als auch von ihrer Tragfähigkeit. Der Workinghunter ist der schwerere Typ, der auch mehr tragen kann. Heute wird der Irish Hunter als Springpferd auf Turnieren, als Jagdpferd oder auch als Freizeitpferd eingesetzt.

Der Kopf des Irish Hunter ist hübsch, der Hals mittellang, die Schulter lang und schräg, der Rücken kräftig. Die Kruppe ist muskulös, leicht abfallend und manchmal etwas überbaut, die Beine sind stabil, die Hufe hart.

Stockmaß: zwischen 150 und 165 cm
Farben: alle klaren Farben
Charakter: willig, umgänglich, reaktionsschnell, trittsicher
Herkunft: Irland
Einsatz: Jagd- und Springpferd