Pferderassen

Henson

Der Henson war eine Idee des Tierarztes Dr. Lionel Berquin. 1975 wollte er eine Rasse züchten, die sich gut für Trekking und Distanzreiten eignete. Dafür wurden Fjordpferde mit ausgewählten Selle Francais und Anglo-Arabern gekreuzt. Sieben Jahre dauerte die Experimentierphase. Dann war Dr. Lionel Berquin zufrieden. Er gab seiner neuen Rasse den Namen „Henson“. Woher der Name allerdings stammt, weiß niemand so genau.

Die neu entstandene Rasse hatte folgende Eigenschaften: Einen Norwegerblutanteil von 25 bis 50 Prozent, ein falbfarbenes Fell, einen Aalstrich und schwarzes oder zweifarbiges Langhaar. Außerdem wollte man Zebrastreifen und eine Risthöhe von 149 bis 160 cm.

Das Stutbuch des Henson ist in fünf Bücher unterteilt. Sie enthalten Pferde aus unterschiedlichen Generationen und Kreuzungen. Heute gibt es ca. 1200 Hensons. Sie sind zwar sehr beliebt, doch ihre Zucht ist extrem schwierig. Deshalb ist die Henson-Rasse bis heute noch sehr uneinheitlich.

Der Henson hat einen geraden Kopf mit breiten Ganaschen. Die Schulter ist schräg, der Rücken gerade, die Fesseln kurz und kräftig. Der Henson hat einen trockenen Körperbau und harte Hufe.

Stockmaß: 149 bis 160 cm
Farben: Falben in allen Schattierungen
Charakter: ausgeglichen, mutig, intelligent
Herkunft: Frankreich
Einsatz: Trekking, Freizeit, Distanz, Reiterspiele, Polo, Dressur