Pferderassen

Hackney

Hackney bedeutet auf normannisch "Zelter" oder "Passgänger". Im 18. Jahrhundert waren auffällige Kutschengespanne sehr beliebt. Deswegen züchtete man aus Yorkshire Trottern und Norfolk Trottern den Hackney-Traber.

Seit 1845 gab es immer wieder Versuche, einen Zuchtverband für den Hackney zu gründen. 1883 wurde die „Hackney Horse Society“ ins Leben gerufen. Außerdem wurde ein Stutbuch für die verschiedenen Englischen Traber in Norwich gegründet. So fasste man die Traber in Ostengland zusammen.

Bald benutzte man für lange Reisen allerdings keine Pferdegespanne mehr, sondern stieg auf die Eisenbahn um. Der Hackney entwickelte sich mit diesem Trend mit. Er wurde von einem ausdauernden Zugpferd zu einem ansehnlichen Kutschpferd mit schöner Knieaktion.

Der Hackney ist ein sehr elegantes Pferd mit tollen Bewegungen. Der Kopf des Hackney ist trocken mit leicht konvexem Profil, großen Augen, kleinem Maul und feinen Ohren. Der Hals ist hochaufgesetzt, die Schulter steil, der Rist lang, der Rücken weich. Die Kruppe ist muskulös mit extrem hoch getragenem Schweif. Die Gliedmaße sind trocken, die Hufe gut.

Stockmaß: 143 bis 165 cm
Farben: Füchse, Braune, Rappen
Charakter: temperamentvoll, lebhaft, arbeitswillig
Herkunft: England
Einsatz: Fahrsport