Pferderassen

Fredriksborger

Der Fredriksborger ist eine sehr alte Pferderasse aus Dänemark. Spanische und neapolitanische Hengste wurden mit dänischen Stuten gekreuzt. Heraus kam ein Paradepferd, das sowohl bei höfischen Festen als auch im Militär eingesetzt wurde.

1562 gründete König Frederik II. von Dänemark das Königliche Gestüt, in dem der Fredriksborger gezüchtet werden sollte. 1813 ging der Staat Dänemark bankrott. Man brauchte jetzt keine Paradepferde mehr, sondern Wirtschafts- und Packpferde. So versuchte man den Fredriksborger zu einem mittelschweren Halbblut umzuzüchten. Allerdings ohne Erfolg.

Seitdem versucht man den alten Fredriksborger zurückzüchten. Da es aber nur noch sehr wenig ursprüngliche Tiere gab, gelang die Umzüchtung nicht. Heute gehört der Fredriksborger zu einer bedrohten Pferderasse.

Der Fredriksborger ist ein mittelschweres Warmblut. Er hat einen leichten Ramskopf mit noblem Ausdruck. Sein Hals ist hoch aufgesetzt, seine Brust breit, die Schulter steil und kurz. Der Rist des Fredriksborger ist flach, der Rücken lang und tief, die Kruppe gerade und kurz. Die Gliedmaßen sind korrekt und stark mit geringem Behang.

Stockmaß: ca. 160 cm
Farben: fast ausschließlich Füchse mit hellem Langhaar und Abzeichen
Charakter: gutmütig, lebhaft, intelligent
Herkunft: Dänemark
Einsatz: Rassenerhaltung