Pferderassen

Färöer-Pony

Das Färöer-Pony kommt von den Färöern. Das ist eine Inselgruppe im Nordatlantik. Die Kelten brachten die ersten Pferde auf die noch ziemlich kargen Inseln. Zu dieser Zeit gab es weder Säugetiere noch Bäume auf den Färöern. Die Pferde lebten viele Jahrhunderte wild auf der Inselgruppe.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gingen viele Fischer zur Landwirtschaft über. Jetzt brauchte man kräftige, starke Pferde, die die landwirtschaftlichen Maschinen ziehen konnten. Man holte Pferde aus Norwegen und vernachlässigte die Färöer-Ponys.

So ging ihr Bestand bis in die 1970er Jahre immer weiter zurück bis es nur noch fünf Ponys gab. Daraufhin wurde die "Faeroers Pony Association" gegründet. Ein Stutbuch entstand, in das nur die von der Zuchtkommission zugelassenen Tiere eingetragen wurden. Die Association schaffte es, die Zahl der Ponys in nur knapp 10 Jahren zu verfünffachen. 1988 zählte man schon wieder 27 Färöer-Ponys.

Das Färöer-Pony hat einen geraden Kopf, aus dem ein kräftiger Hals kommt. Das Langhaar ist dicht, der Körperbau kompakt und die Beine kurz und stämmig.

Stockmaß: 115 bis 125 cm
Farben: Braune, Schwarzbraune, Füchse, manchmal Schecken
Charakter: ausgeglichen, gelassen
Herkunft: Färöer-Inseln, Dänemark
Einsatz: Freizeit