Pferderassen

Donpferd

Das Donpferd wurde von den südrussischen Wüstennormaden eingefangen und gezähmt. Schon früh wurden mongolische und orientalische Pferderassen und Araber eingekreuzt. Ab dem 19. Jahrhundert veredelte man die Tiere mit westlichen Pferderassen, da das ursprüngliche Donpferd ziemlich viele Gebäudefehler aufwies.

Das Donpferd hat seinen Namen von den Donkosaken. Es ist ihr traditionelles Pferd. Die Donkosaken haben das Donpferd von den südrussischen Wüstennormaden bekommen und vermehrt. Die Donkosaken sind dadurch berühmt geworden, dass sie Napoleon auf seinem Kriegszug nach Russland verjagt haben. Der Budjonny wurde aus dem Donpferd gezüchtet. Außerdem wurde das Donpferd für die Zucht der russischen Pferderassen Kustanai, Tersker und Kazakh eingesetzt.

Das Donpferd hat die unglaublich harte Konstitution eines Steppenpferdes. Deshalb wird es auch heute noch gerne als Hirtenpferd in der Steppe und im Gebirge eingesetzt. Auch beim Wanderreiten oder in der Freizeit macht das Donpferd eine gute Figur. Selbst die Polizei benutzt das Donpferd gerne. Das liegt daran, dass es sehr furchtlos ist.

Donpferde haben einen mittelgroßen Kopf mit geradem oder konkavem Profil. Der Hals ist gut geformt, die Brust breit, der Rücken kurz und die Kruppe breit, lang und schräg abfallend. Das Donpferd trägt häufig weiße Abzeichen, besonders weiße Blessen.

Stockmaß: 158 bis 168 cm
Farben: überwiegend Goldfüchse
Charakter: hart, ausdauernd, anspruchslos, ausgeglichen
Herkunft: Russland
Einsatz: Reitpferd