Pferderassen

Dölepferd

Das Dölepferd ist eine sehr alte Pferderasse aus Norwegen. Es wird auch Gudbrandsdal-Pferd genannt und ist ein Kleinkaltblut.

Dölepferde sind eine sehr uneinheitliche Rasse. Man kann sie in drei Typen unterteilen: Den Leichten, den Schweren und den Traber.

Das Dölepferd ist mit dem Fell- und Dales-Pony, aber auch mit dem Friesen verwandt. Im 19. Jahrhundert wurde das Dölepferd mit dem englischen Hengst Odin veredelt. Im selben Jahrhundert fanden auch Veredelungen mit weiteren Rassen statt, um die Trabereigenschaften des Dölepferdes zu verstärken. Seit 1962 findet eine starke Auslese statt. Die staatlichen Zuchtbetriebe wählen nur die Pferde mit den besten Trableistungen zur Weiterzucht aus.

Das Dölepferd hat einen breiten Kopf mit Ponyausdruck. Der Hals ist kräftig und trägt eine volle Mähne. Die Schulter ist schräg und massiv, der Rücken lang und matt, die Hinterhand wuchtig. Die Kruppe fällt leicht ab und mündet in einen bodenlangen, dichten Schweif. Der Rumpf ist tief und breit mit ausladender Rippenwölbung, die Beine kurz und kräftig.

Stockmaß: 145 bis 157 cm
Farben: überwiegend Braune und Rappen, Füchse
Charakter: geduldig, ausgeglichen, energisch
Herkunft: Norwegen
Einsatz: Zug-, Reit- und Wagenpferd, Trabrennen, landwirtschaftliches Arbeiten