Pferderassen

Däne

Der Däne ist eine relativ neue Rasse. Sie wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts für den Springsport gezüchtet.

In Dänemark wurde lange Zeit im Gestüt Fredriksborg gezüchtet. 1971 wurde Fredriksborg aufgelöst. Die Stuten wurden an private Züchter verkauft, die versuchten den schweren Warmblüter zu erhalten. Dies hatte allerdings in den wenigsten Fällen Erfolg, da man oft ungeeignete Hengste für die Zucht verwendete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte man aus dem Dänischen Warmblut ein modernes Sportpferd machen. Man kreuzte schwedische, deutsche, englische und polnische Hengste ein. Der Versuch gelang. Es entstand ein vielseitiges, modernes Pferd. Um 1960 wurde das Stutbuch der Rasse eröffnet. Seitdem gelten strenge Maßstäbe, um sicherzustellen, dass nur die besten Tiere in den Zuchtbüchern registriert werden.

Der Däne hat einen mittelgroßen Kopf, der von einem gut geschwungenen Hals getragen wird. Die Schulter ist schräg und gut gelagert, der Widerrist korrekt. Dänen haben eine gute Breite und Tiefe. Die Kruppe ist leicht abfallend.

Der Däne wird auch Dänisches Warmblut genannt.

Stockmaß: 135 bis 147 cm
Farben: alle außer Tigerschecken
Charakter: ausgeglichen, gelehrig, anhänglich, bei Bedarf feurig, dann aber auch wieder ausgeglichen
Herkunft: Chile
Einsatz: Western, Freizeit, Polo, Distanz