Pferderassen

CR/SK-Kaltblut

Schon Wallenstein, der Oberbefehlshaber der Kaiserlichen Armee im Dreißigjährigen Krieg, wünschte sich 1625 die Zucht eines schweren Pferdes.

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden in Mittel- und Nordböhmen und Mähren heimische Arbeitspferde mit Brabantern und Ardennern gekreuzt. Im südlichen Böhmen und Teilen der Slowakei und Mähren kreuzte man die heimischen Arbeitspferde mit Norikern. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war diese Kaltblutzucht sehr erfolgreich.

1960 gab es einen starken Einbruch, 1975 erholte sich die Rasse davon aber wieder. Heute werden CR/SK-Kaltblüter in großen Gestüten in der ehemaligen Tschechoslowakei gezüchtet.

Das CR/SK-Kaltblut ist ein mittelschweres, trockenes Wirtschaftspferd. Es hat einen mittelgroßen Kopf mit geradem Profil und lebhaften Augen. Der mittellange Hals geht in einen flachen Widerrist und einen kurzen, aber kräftigen Rücken über. Die Schulter ist breit, die Kruppe leicht abgeschlagen mit Tendenz zur Spaltkruppe. CR/SK-Kaltblüter haben kräftige Beine, stabile Gelenke und harte Hufe.

Stockmaß: 150 bis 158 cm
Farben: Füchse, Braune Rotschimmel
Charakter: ausdauernd, fleißig, trittsicher
Herkunft: ehemalige Tschechoslowakei
Einsatz: Zugpferd, Tourismus