Pferderassen

Cimarron

Cimarron heißt auf spanisch wildes Tier. Cimarrones leben in Südamerika. Sie sind die südamerikanische Variante des amerikanischen Mustangs.

Es gibt zwei Theorien, woher das Cimarron stammen soll. Die eine besagt, dass das Tier von den Pferden der spanischen Eroberer kommen soll. Das scheint jedoch mathematisch schwer vorstellbar, denn dann müssten die Pferde sich in Lichtgeschwindigkeit vermehrt haben. Die zweite Theorie besagt, dass die Cimarrones von den Wikingern kommen. Die Wikinger haben vor den spanischen Eroberern in Südamerika gelebt. Es ist wahrscheinlich, dass sie ihre Pferde mitgebracht und so den ersten Stein für die Wildpferde gelegt haben. Allerdings gibt es keine Beweise für diese Theorie.

Sicher ist, dass die Rasse sich bis zum Ende des 19. Jahrhundert sehr schnell verbreitete. Dann wurden die Cimarrones stark bejagt. Man sah sie als Futterkonkurrenten und Landbesetzter. Heute leben die Tiere nur noch in sehr entlegenen Gegenden Südamerikas.

Cimarrones haben einen schweren Ramskopf mit langen Ohren und kleinen Augen. Ihr kurzer, kräftiger Hals geht in einen kompakten Körper über. Das Cimarron ist gut tief und breit, hat steile Schultern und derbes, üppiges Langhaar. Das Fundament ist stabil, die Hufe hart.

Stockmaß: 140 bis 150 cm
Farben: alle Farben
Charakter: intelligent, mutig
Herkunft: Mittel- und Südamerika
Einsatz: Freizeit