Pferderassen

Brumby

Brumbys sind australische Wildpferde. Sie können mit dem amerikanischen Mustang verglichen werden.
 
Woher Brumbys ihren Namen haben, ist nicht geklärt. Eine Theorie besagt, dass die Wildpferde nach Sergeant James Brumby benannt wurden. Er ließ seine Pferde zurück, als er 1804 von New South Wales nach Tasmanien auswanderte. Eine andere Theorie besagt, dass die Urvölker in Süd-Queensland das Wort "baroombie" für Wildpferde benutzen.

Bevor die Engländer auf den australischen Kontinent kamen, gab es hier keine Pferde. Um 1790 kamen die ersten Tiere auf den Kontinent. Sie vermehrten sich extrem schnell, so dass man um 1840 schon Pferde auf andere Kontinente verkaufen konnte. 1850 gab es in Australien einen großen Goldrausch. Siedler verließen daraufhin ihre Farmen und Herden. Ohne Aufsicht verwilderten die Tiere. Sie vermehrten sich so schnell, dass sie anderen Pferden das Gras wegfraßen. Deswegen wurde der Bestand der Brumbys stark kontrolliert.

Brumbys sind eine relativ uneinheitliche Rasse wilder und halbwilder Pferde. Sie haben einen großen Kopf, einen muskulösen Hals und eine gute Schulter. Brumbys haben einen ausgeprägten Wrist einen langen Rücken, eine kräftige Kruppe und einen tiefen und breiten Rumpf. Kurze Beine mit groben Gelenken und große Hufen mit etwas Behang sind weitere Merkmale der wilden australischen Pferde.

Stockmaß: 135 bis 150 cm
Farben: vorwiegend Braune und Falben, auch Rappen, Schecken und Füchse
Charakter: sehr wild, schwer zähmbar, ausdauernd, schnell, wendig
Herkunft: Australien
Einsatz: Wildpferd – kein Einsatzgebiet