Pferderassen

Ariégeois

Der Ariégeois wird auch Mérens Pony oder Cheval de Mérens genannt. Sein Ursprung ist ungeklärt. Wahrscheinlich befindet sich jedoch einheimisches und iberisches Blut in dem Pony. Es gibt aber auch Legenden, die besagen, dass es sich bei dem Ariégeois um das französische Urpferd handelt.
 
Das Mérens Pony wurde in den vergangenen Jahrhunderten hauptsächlich als Zug-, Pack- und Reitpferd gebraucht. Außerdem war es zu einem großen Teil am Mineralienabbau und in der Holzwirtschaft in Gascone beteiligt, dem damals das heutige Departement Ariégeois zugeordnet war.

Als die Industrialisierung im 18. Jahrhundert einsetzte und Maschinen die Arbeit der Pferde übernahmen, wurden die Ariégeois wieder als Pack-, Zug- und Reittiere eingesetzt. Heute vermietet man sie oft als Packpferde für lange Wanderungen. Die Robustheit des Mérens Ponys und seine Leichtfuttrigkeit (das bedeutet, dass ein Pferd wenig Futter benötigt. Im Gegensatz dazu stehen die schwerfuttrigen Pferde. Sie nehmen trotz guter Fütterung nur schwer zu, weil sie das Futter nur schwer verwerten können.)

Heute werden Mérens Ponys oft in Herden gehalten, wo sie nur wenig Kontakt zu Menschen haben.

Stockmaß: 133 bis 148 cm
Farbe/Färbung der Mähnen: Rappen mit vereinzelt kleinen Abzeichen
Charakter: ausgeglichen, gelassen, ruhig, sensibel
Herkunft: Frankreich
Einsatz: Fahren, Freizeit, Gelände, Distanz, Voltigieren