Pferderassen

Arenberg-Nordkirchener

Am Anfang war die Arenberg-Nordkirchenerzucht eher eine Wildpferdzucht. Herzog Engelbert von Arenberg begann 1923 auf dem Wildponygestüt in Nordkirchen bei Münster, Westfalen eine halbwilde Zucht. Dafür wurden Stuten des „litauischen Landschlags“ mit Dülmener Hengsten gekreuzt.
 
1968 wurde die Zucht an Herrn Orthmann verkauft. Er kreuzte den Nordkirchener mit vielen anderen Ponyrassen, zum Beispiel dem Welsh-Pony. Dadurch gingen viele Eigenschaften der ursprünglichen Rasse verloren. In den 1980er Jahren wurde die Zucht ganz aufgelöst. Die übriggebliebenen Pferde kamen hauptsächlich nach Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Das ursprüngliche Wildbahnpony wurde zum Reitpony veredelt und ging in der westfälischen Reitponyzucht auf.

Der Arenberg-Nordkirchener ist eine gute Reitponyrasse, die trotzdem robust ist. Die Pferde haben einen feinen Kopf und einen gut aufgesetzten Hals. Der Widerrist oft etwas flach, die Pferde besitzen eine gute Breite und Tiefe, können aber etwas lang sein. Die Kruppe ist gut bemuskelt, aber oft nicht gut angelegt. Der Arenberg-Nordkirchener hat ein gutes Fundament und harte Hufe.

Heute sind Arenberg-Nordkirchener stark vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch wenige lebende Exemplare.

Pferderasse Achal-Tekkiner
Stockmaß: 130 bis 140 cm
Farbe/Färbung der Mähnen: Dunkelbraune, Rappen
Charakter: sanftmütig, ehrlich, intelligent
Herkunft: Münsterland
Einsatz: Kinderreitpferd