Pferderassen

Albino  

Albinopferde werden nur nach ihrer Farbe gezüchtet. Deshalb unterscheiden sie sich untereinander sehr stark, was ihren Körperbau und ihr Aussehen betrifft.
 
 Nur Pferde mit einem rein weißen oder cremefarbenen Fell und Langhaar (Mähne und Schweif) dürfen sich Albinos nennen. Dunkelblau und Braun sind die einzigen zugelassenen Augenfarben. Die Haut der Albinos ist aufgrund der Pigmentstörung rosa. Albinos besitzen zu wenig Melanin. Das ist ein rotes, braunes oder schwarzes Pigment, das die Haut, Haare und Augen färbt.

Albinos stammen von dem amerikanischen Hengst Old King ab, der 1906 auf der White Horse Ranch in Nebraska geboren wurde. Old King war milchweiß und hatte blassrosa Haut. Auch seine Nachkommen waren milchweiß und hatten die gleiche blassrosa Haut. 1937 wurden Albinos offiziell gezüchtet.

Der Albino ist ein extrem sonnenempfindliches Tier. Man hat immer wieder versucht, die Sonnenempfindlichkeit weg zu züchten. Seit dem 20. Jahrhundert ist es in weiten Teilen geglückt. Albinos werden nach Stockmaß in Pferde (144 bis 162 cm) und Ponys (102 – 144) unterteilt.

Stockmaß: 144 bis 162 cm
Farbe/Färbung der Mähnen: weiß
Charakter: intelligent, zuverlässig
Herkunft: USA
Einsatz: Reiten, Show