Pferderassen

Afghanisches Pferd  

Bis ins 19. Jahrhundert wurde das Afghanische Pferd „kandaharische“ Rasse genannt, weil es in der Region von Kandahar (die zweitgrößte Stadt Afghanistans – die größte ist Kabul) seine Heimat hatte. Heute ist das Afghanische Pferd auch als Kabuli bekannt.
 
Der Ursprung des afghanischen Pferdes ist unsicher. Sicher ist, dass Afghanistan nur ein Durchgangsland war. So konnten sich die einheimischen Pferde mit den Pferden der durchreisenden Händler vermischen. Usbeken, Turkmenen, Perser und Mongolen beeinflussten die Rasse der Kabuli.

Das Afghanische Pferd ist ein drahtiges Gebirgspony. Es ist ausdauernd, mutig und trittsicher. Kabuli dienen der Bevölkerung als Zug- und Trageponys. Die Afghanen sehen es als „Gebrauchstier“ an. Sie versorgen und behandeln es oft schlecht. Die Ponys bekommen wenig Fürsorge und oft kein Futter während der arbeitsfreien Tage Die Leistungsfähigkeit der Kabuli ist unter diesen Umständen ein echtes Wunder.

Der Afghane hat einen mittelgroßen Kopf, einen muskulösen Hals, und einen nicht sehr gut gebauten, langen Rücken. Sein Fundament ist stabil, seine Beine trocken und seine Hufe hart.

Stockmaß: 110 bis 130 cm
Farbe/Färbung der Mähnen: alle
Charakter: mutig, gelassen, ruhig, trittsicher, hart, ausdauernd
Herkunft: Afghanistan
Einsatz: Reit- und Tragepony