Pferde-ABC

Normänner

Als Normänner bezeichnet man eine Gruppe von Pferderassen aus der französischen Normandie, die aus bodenständigem Schwerem Warmblut entstanden und eng miteinandern verwandt sind.

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde vor allem Englisches Vollblut eingekreuzt. Der Normänner Karossier (auch leichter Cob genannt) war einige Zeit in ganz Europa  gefragt. Daneben gab es den schwergewichtigeren Cob als Wirtschaftspferd. Er wird heute noch als Zug- und Fahrpferd sowie als Schlachtpferd verwendet. Der spritzige Anglo-Normänner im Halbblut-Typ ging im heutigen französischen Reitpferdetyp, dem Selle Francais, auf. Auch der französische Traber hat seinen Ursprung im Normänner. Mit ihm werden Trabrennen nicht nur vor dem Sulky, sondern auch unter Reitern veranstaltet.