Pferde-ABC

Hufeisen

Gab und gibt es in zahllosen Größen und Formen. Noch vor wenigen Jahrzehnten musste der Hufschmied seine Eisen selbst von Hand schmieden. Heute gibt es vorgefertigte Fabrikeisen, die man vor dem Beschlag nur noch für das jeweilige Pferd zurichten muss.

Die Vordereisen haben eine andere Form als die Hintereisen, da auch die Hufe vorn und hinten unterschiedlich geformt sind. Viele Hufeisen haben an den Seiten oder vorn kleine Kappen oder Aufzüge. Sie sollen verhindern, dass sich das Eisen verschiebt, wenn die Nägel nach einiger Zeit etwas locker geworden sind.

Für rutschige Böden verwendet man oft Stollen. Das sind Metallstücke, die an den Enden der Eisen eingeschraubt werden und das Wegrutschen verhindern. Bei Fahrpferden gebraucht man breitere Metallstücke, die so genannten Griffe, im Zehenteil des Eisens. Zum Befestigen der Eisen am Huf verwendet man speziell geformte Hufnägel.

Inzwischen gibt es auch Hufeisen aus Kunststoff oder Hartgummi sowie Hufschuhe, die sich in der Regel aber nicht für den allgemeinen Gebrauch eignen, sondern nur in bestimmten Fällen nützlich sind.