Pferde-ABC

Hindernisse

Gibt es für Reiter und ihre Pferde zum Überspringen und Durchreiten, für Gespannfahrer meist zum Durchfahren. Manchmal müssen sie auch umfahren (nicht umgefahren!) werden. Natürliche Hindernisse sind z.B. beim  Ausreiten anzutreffen. Aber auch die Strecken bei Rallyes oder beim Distanzreiten und - fahren weisen häufig solche naturgegebenen Hindernisse auf.

Naturhindernisse
Als Naturhindernisse (feste Hindernisse) bezeichnet man von Menschenhand aufgebaute Hindernisse, die teilweise natürlichen Begebenheiten nachempfunden sind. Ihr Merkmal ist in jedem Fall, dass sie keine Teile haben, die abgeworfen oder umgestoßen werden können. Zu den Naturhindernissen gehören angehäufte Wälle, feste Oxer, angelegte Wassergräben und Teiche, Bänke, Tische, Holzstapel, geschichtete Stroh- und Heuballen, Gatter und vieles mehr.

Künstliche Hindernisse
In einem Parcours findet man in erster Linie künstliche Hindernisse mit abwerfbaren oder umstoßbaren Teilen (beim Fahren z.B. Kegel). Sie werden im Vergleich zu festen Hindernissen höher gebaut oder stehen näher beieinander. Die Bahn ist im Parcours eben. Vereinzelt gibt es dort Mischhürden, z.B. einen Erdwall, auf dem ein abwerfbares Rick steht. Hindernisse zum Überspringen werden eingeteilt in Hochsprünge, Weitsprünge, Hochweitsprünge so wie Auf- und Absprünge (Tiefsprünge). Die Hindernisse sind überwiegend als Einzelsprünge angelegt. Es gibt aber auch Kombinationen, die aus mehreren Hürden zusammengestellt sind.