Pferde-ABC

Gebiss

1. Die Zähne des Pferdes

2. Das Mundstück der Zäumung z.B. bei Trense, Kandare und Pelham.

Gebisse bestehen überwiegend aus Metall, es gibt sie aber auch z.B. aus Kunststoff, Gummi und Leder. Sie sind entweder durchgehende, ungebrochene Stangengebisse oder sie sind gebrochen. Das heißt, dass sie in der Mitte oder an einer anderen Stelle mit einem Gelenk versehen sind.

Dünne Gebisse sind prinzipiell schärfer als dicke Mundstücke. Entscheiden ist aber letztendlich die Handhabung durch den Reiter/Fahrer. Das Gebiss soll auf dem zahnfreien Teil des Kiefers, den so genannten Laden, liegen. Beim Annehmen der Zügel drückt es je nach Stärke des Zügels leicht bis sehr stark und schmerzhaft gegen die Zunge, den Unterkiefer und die Lippen des Pferdes.

Bei extremem Reißen an den Zügeln kann das Mundstück nach hinten verschoben werden und einen heftigen Druck auf die Maulspalte ausüben. Dem Schmerz versucht das Pferd oft durch Aufreißen des Maules zu entgehen.